Aktuelles

„Das geritzte Wort“ – Workshop zur Materialität der Fluchtafeln und ihren Echos in der Literatur der neutestamentlichen Welt, 22.–24. Februar 2023 an der Universität Mainz

Mit den in Form von Fluchtafeln (defixiones) niedergeschriebenen Verwünschungen haben Menschen in der Antike ihr Recht selbst in die Hand genommen. Sie haben mit diesen Texten Gegner in Gerichtsprozessen ebenso auszuschalten versucht wie Konkurrenten im Pferderennen. Über knapp 1000 Jahre waren solche Formen des Schadenzaubers von Ägypten bis Britannien gleichermaßen beliebt wie verbreitet.
Im Workshop „Das geritzte Wort“ werden die Fluchtafeln insbesondere in ihren materialen Zusammenhängen erschlossen. Darüber hinaus behandeln die Beiträge auch den literarischen Umgang mit Materialität in den Texten der neutestamentlichen Welt. Dabei nähern sich die Vortragenden dem Thema aus verschiedenen altertumswissenschaftlichen Perspektiven: von der Alten Geschichte über die Archäologie und Klassische Philologie bis hin zum römischen Recht und zur Theologie.
Der Workshop „Das geritzte Wort. Fluchtafeln und die Literatur der neutestamentlichen Welt. Oder: Von Texten in Dingen und Dingen in Texten“ findet vom 22. bis 24. Februar 2023 (Aschermittwoch bis Freitag) im Senatssaal in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Mainz, Johann-Joachim-Becher-Weg 21, statt.

Das Programm finden Sie unter: https://defixiones.hypotheses.org/das-geritzte-wort-workshop-2023
Um Anmeldung wird bis zum 3. Februar 2023 gebeten:
unterweltsbrief@uni-mainz.de
Der Workshop ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und von Dr. Michael Hölscher geleiteten Forschungsprojekts „Entzauberte Rituale. Spuren der Fluchtafeln und ihre Funktion in der Offenbarung des Johannes“ (Projektnummer 458878862).

Zypern-Exkursion im September 2023

Vom 19. bis zum 26. September 2023 erkundet eine Gruppe der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz die drittgrößte Insel des Mittelmeers. Dabei ist nicht nur interessant, wie sich das Christentum – als Folge der Mission durch Paulus – auf der Insel ausbreitete. Wir schauen uns auch die Spuren der verschiedensten Kulturen an, die die Insel bis heute prägen.
Informationen zum Reiseprogramm, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zypern.uni-mainz.de.
Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Heike Grieser, Michael Hölscher und Konrad Huber

„Bibel um-gehen“ – Fortsetzungsband zu „Bibel falsch verstanden“ soeben erschienen

Der seit der Veröffentlichung im Jahr 2020 bereits in vierter Auflage erschienene Band „Bibel falsch verstanden“ hat seit September 2022 eine Fortsetzung. Unter dem Titel „Bibel um-gehen. Provokative und irritierende Texte der Bibel erklärt“ haben Thomas Hieke und Konrad Huber im Verlag Katholisches Bibelwerk einen weiteren Aufsatzband herausgegeben und knüpfen damit an den erfolgreichen Vorgänger an. Insgesamt 36 Autorinnen und Autoren gehen schwierigen, irritierenden und herausfordernden biblischen Texten nach, Texten, die man vielleicht am liebsten umgehen würde, und fragen in leicht verständlicher Sprache nach Wegen und Brücken zu ihrer Erklärung und danach, wie man mit solch schwierigen Texten umgehen kann.
Hieke Thomas / Huber Konrad (Hg.), Bibel um-gehen. Provokative und irritierende Texte der Bibel erklärt, Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk 2022.

„Geschrieben – geritzt – gemeißelt“ | Ringvorlesung über Schrift und Schriftlichkeit an der Universität Mainz mit einem Vortrag von Dr. Michael Hölscher

Seit Jahrtausenden schreiben Menschen mit den unterschiedlichsten Materialien, und zwar über alle Kulturen hinweg. Das Zentrum für alte Sprachen und Schriften (ZASS) widmet sich im Wintersemester 2022/23 in einer Ringvorlesung den Möglichkeiten von Schrift und Schriftlichkeit in frühen Gesellschaften.
Die Vorlesungsreihe mit dem Titel „Geschrieben – geritzt – gemeißelt“ deckt dabei große Zeitspannen und Regionen ab: vom Briefeschreiben im Alten Ägypten über Planung und Spontaneität in den pompejanischen Wandinschriften bis hin zu indogermanistischen Schriftwelten zwischen Indien und Europa. In den einzelnen Vorträgen geht es nicht nur um die Entstehung und Entwicklung von Schriftsystemen, sondern auch um das Zusammenspiel verschiedener Medien sowie die Funktionen und gesellschaftlichen Praktiken des Aufschreibens.
Die Ringvorlesung beginnt am Donnerstag, 3. November 2022, um 18.15 Uhr im Hörsaal P3 des Philosophicums an der Universität Mainz. Am 24. November wird Dr. Michael Hölscher über die magische Kraft von Fluchtafeln und ihre neutestamentlichen Echos sprechen.
Die Veranstaltung wird auch digital via MS Teams übertragen. Das vollständige Programm finden Sie auf der Homepage des ZASS sowie im Vorlesungsverzeichnis der JGU Mainz.

Aktuelle Informationen aufgrund des Coronavirus

Umfassende Informationen zur Gestaltung und Durchführung des Studiums in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie online: www.studium.uni-mainz.de/corona.

"Bibel falsch verstanden": Jetzt in 4. Auflage erschienen

Bereits nach wenigen Monaten war die erste Auflage des Buches "Bibel falsch verstanden" ausverkauft. Die zweite Auflage ist im Juli 2020 erschienen, die dritte Auflage im Februar 2021 und die vierte Auflage im Dezember 2021.
Der von Konrad Huber zusammen mit Thomas Hieke herausgegebene Band geht hartnäckigen Fehldeutungen biblischer Texte nach und erklärt sie in leicht verständlicher Sprache.
Thomas Hieke / Konrad Huber (Hg.), Bibel falsch verstanden. Hartnäckige Fehldeutungen biblischer Texte erklärt, Stuttgart 42021.

AKTUELLE PUBLIKATIONEN

Thomas Hieke / Konrad Huber (Hg.), Bibel um-gehen. Provokative und irritierende Texte der Bibel erklärt, Stuttgart 2022.
Mit Beiträgen von:
Thomas Hieke / Konrad Huber, Mit der Bibel umgehen, nicht: die Bibel umgehen. Hinführung (S. 11-20);
Michael Hölscher, Kinder morden und damit die Schrift erfüllen? Der „Kindermord zu Betlehem“ (Mt 2,16-18) (S.182-190);
Konrad Huber, Vernichtungsphantasien eines Fanatikers? Gewalt in der Offenbarung des Johannes (S. 306-314).

Konrad Huber, Gottes Raum und Gott als Raum. Ein Beitrag zur Metaphorik der Gottesrede in der Offenbarung des Johannes,
in: Veronika Burz-Tropper (Hg.), Gottes-Bilder. Zur Metaphorik biblischer Gottesrede (Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament 232), Stuttgart 2022, 217-243.

Michael Hölscher, Die Macht der Karten. Oder: Wie mit Karten Geschichten erzählt werden,
in: Bibel und Kirche 77 (2022) 62–69.

Konrad Huber, Herodias und ihre Tochter. Femmes fatales an der Seite des Königs,
in: Ludger Körntgen / Heide Frielinghaus / Sebastian Grätz / Heike Grieser / Johannes Pahlitzsch / Doris Prechel (Hg.), Dominant, verführend, ewig schuld. Frauen im Umfeld des Herrschers (Kraftprobe Herrschaft 2), Göttingen
2022, 183-214.

Michael Hölscher / Markus Lau / Susanne Luther (Hg.),
Antike Fluchtafeln und das Neue Testament. Materialität – Ritualpraxis – Texte (Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 474), Tübingen 2021.
Mit Beiträgen von:
Michael Hölscher/Markus Lau/Susanne Luther, defixiones und das Neue Testament. Definitionen – Realien – Problemfelder (S. 1-44);
Markus Lau, Brückenschläge. Gebete um Gerechtigkeit und das Neue Testament. Eine Skizze (S. 155-192);
Konrad Huber, Verhext – verflucht – am Leib gezeichnet. Aspekte von Magie im Galaterbrief? (S. 465-488);
Michael Hölscher, „Und er band ihn für tausend Jahre“. defixiones und die Charakterisierung des Satans in Offb 20 (S. 489-512).

Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt (SNTU): Band 46 (2021),
in Zusammenarbeit mit Christoph Niemand, Dominik Stockinger und Michael Zugmann (KU Linz) herausgegeben von Konrad Huber.
Inhaltsverzeichnis und Abstracts

Michael Hölscher, Zwischen Tempel, Synagoge und Haus. Heiliger Raum im Neuen Testament,
in: Welt und Umwelt der Bibel 103 (2022) 30-33.

Konrad Huber, Paradigmenwechsel in der Bibelwissenschaft? Eine Anfrage angesichts der Pluralität hermeneutischer Ansätze,
in: Naime Çakir-Mattner / Philipp David / Ansgar Kreutzer (Hg.), Theologie(n) und Modernisierung. Interdisziplinäre Perspektiven aus Judentum, Christentum und Islam (Theologie in pluraler Gesellschaft 1), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2022, 199-215.

Gerd Häfner / Konrad Huber / Stefan Schreiber (Hg.),
Die historische Rückfrage in der neutestamentlichen Exegese. Quellen – Methoden – Konfliktfelder (Quaestiones Disputatae 317), Freiburg i. Br. 2021.

Konrad Huber, „ut non ordo lectionis sed rationis intellegatur“ (in Apoc. XI,5). Rekapitulation als ein zentrales hermeneutisches Prinzip im Apokalypsekommentar des Viktorin von Pettau,
in: Joseph Verheyden / Tobias Nicklas (Hg.), Early Christian Commentators of the New Testament. Essays on Their Aims, Methods and Strategies (Biblical Tools and Studies 42), Leuven 2021, 79-102.

Konrad Huber, „Er muss wachsen, ich aber geringer werden“. Zum Verhältnis von Johannes dem Täufer und Jesus,
in: Welt und Umwelt der Bibel 101 (2021) 36-39.

Konrad Huber, Die Apokalypse des Johannes: Mehr als Weltuntergang!,
in: Katechetische Blätter 146 (2021) 173-178.

Konrad Huber, Imagery in the Book of Revelation,
in: Craig R. Koester (Hg.), The Oxford Handbook of the Book of Revelation, Oxford 2020, 53-67.

Konrad Huber, Orte der Verheißung – Orte der Bewahrung. Ein Versuch zum Raum­konzept im Protevangelium Jacobi,
in: Jan N. Bremmer / J. Andrew Doole / Thomas R. Karmann / Tobias Nicklas / Boris Repschinski (Hg.), The Protevangelium of James (Studies on Early Christian Apocrypha 16), Leuven 2020, 177-205.

Thomas Hieke / Konrad Huber (Hg.), Bibel falsch verstanden. Hartnäckige Fehldeutungen biblischer Texte erklärt, Stuttgart 2020 (22020; 32021; 42021).
Bereits in 4. Auflage erschienen!
Mit Beiträgen von:
Thomas Hieke / Konrad Huber, Der Fehldeutungen (k)ein Ende? Hinführung (S. 11-19);
Konrad Huber, Kein Apostel Johannes unter dem Kreuz Jesu. Zur Figur des Lieblingsjüngers im Johannesevangelium (S. 226–233);
Konrad Huber, Ein „Ungläubiger“ für immer und ewig? Der Apostel Thomas und der Realitätsbeweis als Bedingung für den Osterglauben (S. 242–249);
Michael Hölscher, Sagt an, wer ist doch diese? Von der apokalyptischen Frau in Offenbarung 12 zur Madonna auf der Mondsichel (S. 273–281).

Michael Hölscher, Konflikträume im Matthäusevangelium,
in: Bibel und Kirche 74 (2019) 167–173.

Konrad Huber, Visionen, Epiphanien, Nachtgesichte. Ihr Beitrag zur Charakterisierung des Paulus in der Apostelgeschichte,
in: Berliner Theologische Zeitschrift 36 (2019) 30-50.

Konrad Huber, Der Brief des Jakobus. Eine ethische Hausapotheke,
in: Egbert Ballhorn / Georg Steins / Regina Wildgruber / Uta Zwingenberger (Hg.), 73 Ouvertüren. Die Buchanfänge der Bibel und ihre Botschaft, Gütersloh 2018, 622-626.

Konrad Huber, Dresscode der Gottesbegegnung. Erwägungen zum Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl in Mt 22,1-14,
in: Melanie Peetz / Sandra Huebenthal (Hg.), Ästhetik, sinnlicher Genuss und gute Manieren. Ein biblisches Menü in 25 Gängen. Festschrift für Hans-Winfried Jüngling SJ (Österreichische Biblische Studien 50), Berlin 2018, 57-73.

Gerd Häfner / Konrad Huber / Stefan Schreiber (Hg.),
Kontexte neutestamentlicher Christologien (Quaestiones Disputatae 292), Freiburg i. Br. 2018.

Konrad Huber, Von „Turn“ zu „Turn“, von „Quest“ zu „Quest“. Zu aktuellen Trends in der neutestamentlichen Exegese,
in: Theologisch-praktische Quartalschrift 166 (2018) 248-259.

Konrad Huber, Standort, Standpunkt und Perspektive. Zum Ort des Sehers in der Johannesoffenbarung,
in: Bibel und Kirche 73 (2018) 105-111.

Konrad Huber, Kontrastierung und Überblendung. Strategien der Rauminszenierung in der Narration der Johannesoffenbarung,

in: Protokolle zur Bibel 26 (2017) 115-135.

Konrad Huber, Imaginierte Topoi. Zu Raum und Raumkonzept in der Narration der Johannesoffenbarung,

in: Adela Yarbro Collins (Hg.), New Perspectives on the Book of Revelation (BETL 291), Leuven 2017, 131-159.

Michael Hölscher, Matthäus liest Q. Eine Studie am Beispiel von Mt 11,2-19 und Q 7,18-35 (Neutestamentliche Abhandlungen. Neue Folge 60), Münster 2017.

Konrad Huber, Von Ephesus bis nach Laodizäa. Topographie der Bewährung in den Sendschreiben der Johannesoffenbarung,

in: Josef Pichler / Christine Rajič (Hg.), Ephesus als Ort frühchristlichen Lebens. Perspektiven auf einen Hotspot der Antike (Schriften der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten 13), Regensburg 2017, 171-202.

Michael Hölscher, Wider den Leerstand. Die Tempelreinigung in Mt 21,12-16 als Raumkonflikt,

in: Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt 41 (2016) 5-25.

Ansgar Franz / Thomas Hieke / Konrad Huber / Alexander Zerfaß, Brotbrechung / Agnus Dei,

in: Birgit Jeggle-Merz / Walter Kirchschläger / Jörg Müller (Hg.), Leib Christi empfangen, werden und leben. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten (Luzerner Biblisch-Liturgischer Kommentar zum Ordo Missae 3), Stuttgart 2016, 91-108.

Benedict Schöning / Michael Hölscher, Auf Eselspfaden durch die Bibel. Über die tragende Rolle eines unterschätzten Lasttieres,

in: Bibel und Kirche 71 (2016) 218-223.

Martin Ebner / Gerd Häfner / Konrad Huber (Hg.),
Kontroverse Stimmen im Kanon (Quaestiones Disputatae 279), Freiburg i. Br. 2016.

Konrad Huber, Petrus als Visionär,

in: Heike Omerzu / Eckart David Schmidt (Hg.), Paulus und Petrus. Geschichte - Theologie - Rezeption. Festschrift für Friedrich Wilhelm Horn zu seinem 60. Geburtstag (Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte 48), Leipzig 2016, 197-218.

Ansgar Franz / Thomas Hieke / Konrad Huber / Alexander Zerfaß, Sanctus,

in: Birgit Jeggle-Merz / Walter Kirchschläger / Jörg Müller (Hg.), Das Wort Gottes hören und den Tisch bereiten. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten (Luzerner Biblisch-Liturgischer Kommentar zum Ordo Missae 2), Stuttgart 2015, 147-165.

Konrad Huber, „Gott bete an!“ (Offb 19,10; 22,9). Christusbild und Gottesbild der Johannesoffenbarung im Spannungsfeld von wesensmäßiger und funktionaler Einheit und Differenz,

in: Martin Stowasser (Hg.), Das Gottesbild in der Offenbarung des Johannes (WUNT 2/397), Tübingen 2015, 129-147.

Konrad Huber, Die Zukunft Israels in der Logienquelle und in der Offenbarung des Johannes. Skizze eines Vergleichs,

in: Markus Tiwald (Hg.), Q in Context I. The Separation between the Just and the Unjust in Early Judaism and in the Sayings-Source - Die Scheidung zwischen Gerechten und Ungerechten in Frühjudentum und Logienquelle (Bonner Biblische Beiträge 172), Göttingen 2015, 201-220.

Martin Ebner / Gerd Häfner / Konrad Huber (Hg.),
Der Erste Petrusbrief. Frühchristliche Identität im Wandel (Quaestiones Disputatae 269), Freiburg i. Br. 2015.

Konrad Huber, „Das Neue im Alten verborgen und das Alte im Neuen erschlossen“ (Dei Verbum 16). Paradigma oder Herausforderung für die Frage nach dem Verhältnis von Altem und Neuem Testament?,

in: Karl Lehmann / Ralf Rothenbusch (Hg.), Gottes Wort im Menschenwort. Die eine Bibel als Fundament der Theologie (Quaestiones Disputatae 266), Freiburg i. Br. 2014, 289-304.

Konrad Huber, Viktorin von Pettau († 304). An den Anfängen lateinischer Bibelexegese,

in: Susanne Luther / Ruben Zimmermann (Hg.), Studienbuch Hermeneutik. Bibelauslegung durch die Jahrhunderte als Lernfeld der Textinterpretation. Portraits - Modelle - Quellentexte, Güterloh 2014, 82-88, 333-338.

Konrad Huber / Rainer Klotz / Christoph Winterer (Hg.),
Tot sacramenta quot verba. Zur Kommentierung der Apokalypse des Johannes von den Anfängen bis ins 12. Jahrhundert, Münster 2014.
Mit einem Beitrag von:
Konrad Huber, In Apocalypsin des Viktorin von Pettau. Zu Geschichte, Form und Hermeneutik frühester Apokalypsekommentierung (S. 99-120).

Konrad Huber, Das Mainzer Fragment Hs frag 18 des Apokalypse-Kommentars von Beda Venerabilis. Anmerkungen zu Bildprogramm und Kommentartext auf dem Hintergrund von Offb 1,

in: Annelen Ottermann (Hg.), Das spätkarolingische Fragment eines illustrierten Apokalypse-Kommentars in der Mainzer Stadtbibliothek. Bilanz einer interdisziplinären Annäherung (Veröffentlichungen der Bibliotheken der Stadt Mainz 60), Mainz 2014, 115-135.

Konrad Huber, Wer ist die Frau? Biblische Texte, die nachträglich auf Maria hin gelesen werden,

in: Bibel und Kirche 68 (2013) 203-207.

Konrad Huber, Perspektiven auf das Gottesvolk in Offb 12-14,

in: Thomas Schmeller / Martin Ebner / Rudolf Hoppe (Hg.), Die Offenbarung des Johannes. Kommunikation im Konflikt (QD 253), Freiburg i. Br. 2013, 165-185.

Konrad Huber, Jesus Christus - der Erste und der Letzte. Zur Christologie der Johannesapokalypse,

in: Jörg Frey / James A. Kelhoffer / Franz Tóth (Hg.), Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT 287), Tübingen 2012, 435-472.

Konrad Huber, In der Vollmacht des Satans. Antirömische Herrschaftskritik in der Vision des „Tieres aus dem Meer“ in Offb 13,1-10,

in: Anne Lykke / Friedrich T. Schipper (Hg.), Kult und Macht. Religion und Herrschaft im syro-palästinischen Raum. Studien zu ihrer Wechselbeziehung in hellenistisch-römischer Zeit (WUNT 2/319), Tübingen 2011, 49-68.

Konrad Huber, Zweischneidiges Schwert, scharfe Sichel und blutgetränkter Mantel. Herausfordernde Züge in den Christusbildern der Johannesoffenbarung,

in: Bernhard Heininger (Hg.), Mächtige Bilder. Zeit- und Wirkungsgeschichte der Johannesoffenbarung (SBS 225), Stuttgart 2011, 39-59.

Konrad Huber, Aspekte der Apokalypse-Interpretation des Victorinus von Pettau am Beispiel der Christusvision in Offb 1,

in: Joseph Verheyden / Tobias Nicklas / Andreas Merkt (Ed.), Ancient Christian Interpretations of „Violent Texts“ in the Apocalypse (NTOA/StUNT 92), Göttingen 2011, 94-117.